TG-Basketballer verlieren 69:81 gegen Elchingen

Die Basketballer der TG Biberach mussten sich am 14. Spieltag in der Bezirksliga Ost in der heimischen Wilhelm-Leger Halle mit 69:81 (26:45) gegen ScanPlus Baskets Elchingen 3 geschlagen geben. Durch die Niederlage rutschen die TG’ler erneut in die Abstiegszone.

Die Berg- und Talfahrt der TG-Basketballer geht weiter. Nach dem 65:51-Erfolg gegen den MTG Wangen vor knapp einer Woche, folgte am gestrigen Sonntag erneut eine Niederlage. Die Biberacher verloren zu Hause mit 69:81 (26:45) gegen den Tabellen-Zweiten und Aufstiegsaspiranten ScanPlus Baskets Elchingen 3.

Blackout im zweiten Viertel

Im ersten Viertel entwickelte sich ein offener Schlagabtausch zwischen den beiden Mannschaften mit einem sehr hohen Tempo auf beiden Seiten des Courts. In den ersten knapp acht Minuten gelang es keinem Team sich wirklich abzusetzen. Gegen den Ende des Viertels erspielten sich die Gäste aus Elchingen jedoch durch zwei Dreier in Folge und dank einfacher Punkte von der Freiwurflinie beim Spielstand von 18:24 eine 6-Punkte-Führung.

Mit einem 0:10-Run zu Beginn des zweiten Viertels erwischte die TG-Herren einen katastrophalen Start in die zweiten zehn Minuten. Während sich Elchingen in der Offense variabel und treffsicher präsentierte, blieben die Biberacher ganze fünf Minuten ohne eigenen Korberfolg.

Ähnlich wie im Hinspiel entwickelte sich in dieser Phase des Partie erneut ein sehr körperbetontes Spiel mit vielen Fouls und Nick­lig­keiten, welche immer wieder zu Diskussionen unter den Spielern und mit den Schiedsrichtern führten. Die Gäste aus Elchingen kamen mit dieser Spielart deutlich besser zu Recht, die TG-Basketballer hingegen ließen zu viele einfache Punkte von der Freiwurflinie liegen. Die Freiwurfquote von 1/9 war maßgeblich dafür verantwortlich, dass die Gastgeber im zweiten Viertel lediglich 8 Punkte erzielten. Die Baskets hingegen kamen auf 21 Zähler und erspielten sich damit zur Pause eine satte 19-Punkte-Führung.

Aufholjagd ohne Happy End

Nach dem Wiederanpfiff agierten beide Teams wieder auf Augenhöhe und lieferten sich erneut, vor allem in der Offense, einen spannendes Duell. Das dritte Viertel endete mit 24:23 für die TG Biberach.

Wie so oft in dieser Saison kämpften sich die TG-Herren im letzten Viertel nochmals heran und verkürzten, dank einer schnellen Offense-Transition und einer deutlich griffigeren Defense, drei Minuten vor dem Ende des Spiels den Rückstand auf -8. In den Schlussminuten der Partie merkte man jedoch wie erfahren die Baskets in solchen Situationen sind. Von der Freiwurflinie blieben die Gäste weiterhin treffsicher und auch sonst ließen die Elchinger-Routiniers am Ende nichts mehr anbrennen und sicherten sich ihren neunten Saisonsieg.

Leider muss man nach dem Spiel ein Fazit ziehen, welches man in dieser Saison schon so oft gehört hat: Den Biberachern fehlt es nach wie vor an der nötigen Konstanz im eigenem Spiel. Drei starke Viertel reichen in dieser Liga nicht gegen jeden Gegner aus um am Ende als Sieger vom Court zu gehen. Auch die Quoten aus dem Feld sind im Vergleich zu Beginn des Jahres deutlich nach unten gegangen. Die Freiwurfquote von 50,4 Prozent in dieser Saison spricht für sich selbst, damit ist die TG mit Abstand die schlechteste Mannschaft der Liga. Sobald es dem Team von Martin Arens gelingt 40 Minuten auf einem konstanten Niveau zu agieren, ist man in der Lage gegen alle Mannschaften in der Bezirksliga mitzuhalten. Leider gab es bis dato zu wenige solcher Spiele in der laufenden Saison.

Durch die Heimniederlage rutschen die TG-Basketballer auf den 7. Platz in der Tabelle ab und haben damit lediglich zwei Punkte Vorsprung auf einen direkten Abstiegsplatz. In den verbliebenen vier Spielen der Saison kommt es nun auf jedes Spiel und jeden Punkt an. Anfang März geht es für die TG’ler weiter, dann trifft man am 15. Spieltag auswärts auf den Tabellen-Vierten aus Reutlingen.

TG Biberach: Bärtle (15 Punkte), Keskic (13), Falke (12), Simon (11), Hamann (9), Wall (7), Frkanec (2)

Freiwürfe: 3/17
Dreier: 3

Die komplette Spielstatistik findet man hier.

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